derPUPE

Foto: pupetvFoto: pupetv

Ein etwas anderes Interview:

derPUPE

Unser Interviewtreff fand diesmal im Schwarzen Café in Charlottenburg-Wilmersdorf statt. Ein recht düsteres aber kultiges Szenecafé mit einer ansprechenden Essenskarte, was wir auch dann gleich testeten. Es gab eine würzige Basmatireiskuppel vegetarischer Art und derPUPE teilte sich mit Bellis Hummus. Was auch immer das war, es muss lecker gewesen sein, da der Hummus schneller vertilgt war als die Reiskuppel (und das mir, Futterluke Piratinchen). Nachdem laut Benachrichtigung von Grisu22 auch tatsache der von ihm angewarnte Regen minutenspäter losging, flüchteten wir ins Café hinein und begannen mit dem Interview.

„Warum trittst Du nie mit Deinem weltlichen Namen in Erscheinung? Gibts da ein Geheimnis? Woher stammt Dein Nickname?“

Weil ich meinen weltlichen Namen abgelegt habe & ich meinen Nickname identifiziere. „derPUPE“ ist eine Lebensgefühl und lediglich in unserer Firma werde ich noch Lars genannt. Zur Zeit bin ich mit der Behörde im Austausch, um meinen Nick auch in meinen Personalausweis eingetragen zu zubekommen.

Woher der Nickname stammt? Nunja das ist eine Geschichte aus dem Jahre 1986. In der Modemwelt wollte ich einen spacigen Nicknamen für meinen Handle in den Datennetzen.

Mir schwebte so ein Laut wie ein Blitz vor ……(Anm.:er denkt grade nach, wie er sich dabei fühlte gedanklich) und dieser laut war „PJUP“. Später nutze ich den Namen auch fürs Graffiti und die Menschen in der Echtwelt sprachen diesen nicht englisch sondern deutsch aus und so transformierte sich dieser von pupe zu derPUPE.

Entstehung in der Netzwelt. Ich war ein Leitungselektron.

„Wie kamst du zu diesem Haufen der Piraten?“

2005…
…..tick tick, kurz auf den Pausenknopf gedrückt, wegen Piratinchens PC-Problemen und weiter:

Seid dem 11.September hatte sich das Gefühl entwickelt, dass wir als Gesellschaft immer mehr durch vermeidliche Sicherheitsmaßnamen eingeschrängt werden. Die Nachrichrichtenfrequenz mit Bürgerrechtseinschränken hatte sich in den Jahren vor der Piratenpartei Gründung stetig erhöht und der für mich ertragbare Schwellenwert war überschritten.

Auslöser für mein politisches Engagement war dann 2005 ein Vortrag von Thomas Maus auf dem Chaos Computer Congress, in dem er die Gesundheitskarte und Annahmen des Sicherheitsaudit vorstellte und diese „das kann doch wohl nicht wahrsein Gefühl in mir“ aufkochte. Als dann in Schweden die Piratenpartei gegründet wurde, war klar: Das sind meine Werte, das ist meine Welt und so stieg ich direkt mit ein á la: „Wir sind so sauer, wir gründen sogar eine Partei“ Dies war unsere Zeit, unsere Welt und die Gründung war für mich ein Zeichen an die anderen Parteien. Wofür steht das Netz usw. es war für mich die logische Konsequenz, diese Partei mitzugründen.

„PUPE (Jahrgang 1973) schäm dich, du bist grad mal 6 Jahre jünger als ich (Piratinchen). Wieso verdammt nochmal siehst du noch sowas von jung aus????“

“ Und viele sagen, du strahlst immer eine gewissen Gelassenheit aus. Ein Dauerlächeln im Gesicht. Ist das wirklich immer so oder hast du ein Betriebsgeheimnis?“

jaja, meine Junges Aussehen: (lacht) Erstens: Weil ich viel vor Strahlenden Monitor gesessen habe. Zweitens: weil meine substanziellen Jugendsünden in der „Sturmunddrangphase“ der elektronischen Tanzmusik bestimmt einen Gendefekt ausgelöst haben und drittens, weil es es natürlich auch Veranlagung sein könnte. Echte Gründe gefällig: Nehme das Leben nicht so ernst und mir wird nachgesagt, dass ich chronisch albern sei.Gepaart mit latent vorhandener Zuversicht bildet das ein gute Grundlage, kein Magengeschwür zu bekomme und auch keine Sorgenfalten einkerben zu lassen Allerdings wenn das Maß voll ist, dann kann ich auch sehr bestimmend sein (Anm.: er lächelt hier nur sowas von verstrahlt aber extrem sympathisch).

(weitere Anm.: reden reden reden kann er viel und echt gut)

„Kann dich auch was in der Piratenpartei aus der Ruhe bringen bzw. mal so richtig anstinkern? Und wenn ja was war das?“

a) Wenn es einen Gap zwischen unseren Werten und unserem Handeln gibt. b) Fehlender Prakmatismus. c) Empathie-losigkeit und d) Doppelzüngigkeit. Wenn Schwellenwerte überschritten werden greife ich sporadisch als StimmeAusDemOFF ein. Jedoch halte ich mich diesbezüglich in letzter Zeit etwas zurück und verkneife mir so manchen Tweet.

„Du warst im katholischen Jungeninternat. Bist du dem katholischen Glauben noch immer verbunden?“

Ja ich glaube, aber dieser Glaube ist eine Patchworkglaube. Ein Remix aus verschiedenen Religionen, wie Katholismus, Buddismus & Yoda. Besonders das Pattern der Nächstenliebe ist ein Grundalgorissmus meines Handels. Für mich ist der Glaube etwas sehr persönliches, einfach ein Gefühl in meinem Innern. Wichtig ist der Glaube an etwas, nicht an was…
Fühle mich mit mir selbst und diesem selbstgewählten Glauben im Reinen.

Meine Metapher: #Glaube ist wie ein Rechner. Je nachdem wie mit welchem OS / #Wertesystem Du ihn bespielst und patchst, nutzt Du Ihn zum Nutzen des #Netzes

„Privates: verh. verlobt, geschieden, Beziehung. Achja da war was von Freundin und Marathon oder so und du wolltest ihr Wasser hinterhertragen. (Anm.: hat er Piratinchen auf der AV Charlottenburg-Wilmersdorf verraten)“

jepp, meine Bookingagentur vermarktet mein Getränkeanreicherqualitäten bei Marathons 😉 Mein Beziehungsstatus: es ist kompliziert (Anm.: so nennt man das eben auch in jedem Net-chat.) Alle weiteren Sätze enthalten dann immer wieder das Wort -kompliziert-.

„Wie siehts mit Reisen aus?“

Als IT-Söldner bin ich beruflich bedingt viel unterwegs, ansonsten ist mir Reisen nicht so wichtig, da ich hier in Berlin die Welt gestalten kann. Um meiner Freundin entgegen zukommen, reiße ich mich dann schon mal vom Deck los und wir erforschen neues Terrain. Zum Glück ist sie auch nicht ausschließlich auf Ferntripps fixiert, so dass auch Erkundung des bezaubernden Brandenburger Umlands Urlaube sind, welche wir genießen können.

„Dein Lieblingsfilm/e und Bücher?“

Lieblingsfilm eindeutig: Fightclub ist absolut mein Favorite, und nicht nur weil Tylor Durdon mein AlterEgo ist. Eine Prägung durch Starwars kann ich natürlich auch nicht leugnen. Yoda & Co sind Teil meiner Prägung & ein Besuch in einen Starwars-Disneyland steht schon auf meiner noch-zu-erleben-Liste.

Weniger Bücher aber absolut viele Hörbücher. Call me Hörbuchfanatiker oder auch ein Hörbuchmissionar, denn Ich verschenke gerne Hörbücher, um Menschen, welche zum Lesen noch nicht hingefunden haben, mit dieser niederschwelligen Einstiegsdroge wieder an die Literatur heranzuführen.

„Welches Buch was du evtl. mal gelesen hast, ist dein Favorit?“
Auf Anhieb fallen mir „Tad Willson – Otherland“ oder. Professor von Arnim „Das System – die Machenschaften der Macht“ ein. Gerade Zweiteres war für mich politisch sehr prägend und sollte von Piraten gelesen und verinnerlicht werden. Zur Zeit lese ich „Daniel Suarez – Kill Decision“ in dem die Drohnenproblematik fiktuional aber erschreckend realistisch thematisiert wird.

„Seit wann genau in der Partei und gibts Besonderes was du unsern Lesern gerne mitteilen möchtest?“

„Tag der Gründung 10.9.2006″ Postiv denken, das Gute fördern und nicht dem Schlechten nachhängen.“

Und eine Anekdote: weiter kämpfen für den Weltfrieden.

Zum Abschluss:
PUPE, was soll man groß noch zu ihm schreiben. Ein sympatischer Internetfreak mit Dauerlächeln im Gesicht, ein Sympathie-Elektron auf dem Weg zum großen Server, der sich von keinem Trojaner ins Nirvana treiben lässt. Unter Dauerstrom stehend bis akzeptablen Großgähner, die auf einen Mangel an Schlaf durch Verstrahlung hinweisen. Er ist wie er ist eben derPUPE. Offen und ehrlich, sagt gradeaus wie es ist und wenn man ihn braucht, ist er da.

Irmgard Schwenteck

Foto von Frank Coburger

„Ein etwas anderes Interview“

Irmgard Schwenteck

Am 10.11.12 fand in der Gaststätte zur Noll in Jena die Klausur vom Thüringer Landesvorstand der Piratenpartei statt. Ich durfte mit Zustimmung des Vorstandes teilnehmen, da ich die Zeit bis zum Interview überbrücken musste. Dabei konnte ich mir schon im Vorfeld ein kleines visuelles und akustisches Bild von Irmgard machen. Sie ist wiedergewählte Schatzmeisterin im Landesvorstand Thüringen.

[Piratinchen67]: Wie lange bist du schon Pirat und was waren deine Ziele?

[Irmgard]: Ich bin seit Juni 2009 Pirat und gehöre zu den Gründungsmitgliedern hier in Thüringen. Etliche Jahre hatte ich mich wenig für Politik interessiert. Ich bin wieder dazugekommen, als dieses unsägliche Zensurgesetz verabschiedet werden sollte. Das war glücklicherweise der Zeitpunkt, als sich auch in Thüringen Piraten zusammenfanden. Im Cafe Nerly in Erfurt trafen sich regelmäßig 12-15 Leute und so bin ich zu den Piraten gekommen.

Wir mußten damals innerhalb weniger Wochen 2.000 Unterschriften für die Zulassung zur Bundestagswahl sammeln. Jedes Wochenende haben wir Informationsstände vor allem in Jena und Erfurt bei Wind und Wetter organisiert. (Anmerkung P.: Irmgard bekommt gerade einen verträumten Blick dabei, richtet ihre Stimme an Carsten…) Stimmt´s Carsten (Carsten Eckard, stellvertretender Vorsitzender des Landesvorstandes Thüringen), wir haben doch viel getan damals.
[Carsten]: aujaaa viele Info-Stände, mit vielen Leuten geredet, das waren noch Zeiten. Wir haben sehr viel getan und auch viel Spaß gehabt.
(Anm. P. auch der Carsten bekommt in diesem Moment einen recht verträumten Blick).

[Piratinchen67]: Du bist Schatzmeister und machst jetzt, wie ich hörte, auch die Buchführung für den Bundesvorstand. Wie kam das alles?

[Irmgard]: tja (kurze Denkpause) erst wurde ich in Thüringen als Kassenprüfer kommissarisch beauftragt. Das war 2010. Es war ja alles noch recht locker und in den Anfängen. 2011 wurde ich dann als Schatzmeister gewählt.
2012 habe ich mich bei Swanhild als Unterstützung für die Bundesbuchhaltung gemeldet.
Ja es ist sehr viel Arbeit und ich merke auch, dass es mit der Buchführung für den Bundesvorstand doch jetzt an meine Grenzen geht.

(Anm. P.: warum hab ich das Gefühl, dass ich selber irgendwie blöd grinse, dabei spricht sie viel aus meiner Seele)

[Piratinchen67]: wie ich das so höre, hast du überhaupt noch Freizeit?

[Irmgard]: nein (lacht dabei), doch doch aber fast nur noch am Wochenende und da mach ich auch oft noch Piratisches. Aber ab und an nehme ich mir dann doch die Zeit, um einfach mal zu entspannen. Das brauch ich.
(Anm. P.: kann ich nur beipflichten aus eigener Erfahrung)

[Piratinchen67]: Was nervt dich?

[Irmgard]: (denkt lange nach) nein nerven kann man so nicht sagen. Ich sehe nur, dass die alten Kämpfer erschöpft sind. Nicht mehr so den Antrieb von früher haben. Es gibt viele neue Piraten, aber die Gesamtanzahl der Aktiven ist leider nicht viel höher geworden. Schade finde ich auch, dass viele, die was machen wollen, dann irgendwann im „Stich“ gelassen werden. Beauftragte müssen besser unterstützt werden.
(Anm. P.: hm kommt mir sehr bekannt vor, da auch wir in Berlin das Problem haben. Oh wei – ich muss aufhören sonst erzähl ich mehr als sie)

[Piratinchen67]: Was würdest du da dran ändern?

[Irmgard]: tu ich bereits. Ich gehe wieder öfters zu den Stammtischen, beschäftige mich intensiver wieder mit den Mailinglisten, kommuniziere viel mit den Leuten und überfliege auch alle Mails um immer auf dem Stand der Dinge zu sein.
(Anm. P.:Puh sie liest wirklich alle Mails und ich bekomme gerade ein schlechtes Gewissen, dass ich nach 10 Mails beim gleichen Betreff dann doch mal lösche öhem, hüstel, räusper).
(Anmerkung Irmgard: nee, alle lesen wäre wirklich zuviel. Ich lese die Betreffs und wenn ich denke, ich sollte das wissen, les ich weiter.)

Über Privates möchte sie nicht reden, aber am Schluss bekam ich dann noch raus, sie hat 3 Kinder. Meine Reaktion: ähh dann hast du ja null Freizeit.
[Irmgard]: nejaa nee die sind ja schon älter, jetzt hab ich noch etwas mehr Zeit für Piratisches.

Auf die Frage, Troll oder Flauscher kam natürlich wie erwartet, bin ein großer Flauscher (anders kenne ich sie auch nicht soweit wie ich das bisher beurteilen kann).

[Piratinchen67]: Zum Schluss, hast du für uns eine piratische Anekdote?

[Irmgard]: (grübelt, schaut ernst und fängt laut an zu lachen) kann man nicht erzählen (und grinst verschmitzt).
(Anm. P.: na was sie wohl gerade für Gedanken hatte, wir werden es nieee erfahren, :-D)

Irmgard kenne ich nur durch den Landesparteitag/Plenum in Thüringen, lese von ihr über die Mailinglisten sowie auch bei Twitter. So wie ich sie eingeschätzt habe, hat sich das an diesem Abend auch bestätigt. Ein Pirat durch und durch, sehr fleißig (ich frage mich wo sie diese große Energie herholt, da ich selber oft an meine Grenzen reiche und nicht mal ein Bruchteil dessen mache, was sie bewerkstelligt), redet ernst und überlegt, kann aber auch sowas von herzhaft lachen und hat selber gerne ein Sprüchlein auf den Lippen. Bei ihr kann man sicher sein, dass sie zu ihren Worten steht und man von ihr immer die Wahrheit an den „Kopf geschmissen“ bekommt (liebevoll gemeint, denn trollige Worte sind ihr gewissermaßen fremd). Das macht sie sehr sympathisch. Die Bescheidenheit und Zurückhaltung spürt man besonders, wenn sie eine Rede halten möchte (Aufstellungsversammlung Thüringen). Dann aber auch sehr überlegte Worte, dass sie richtig verstanden werden können. Ich merke auch bei unserem Gespräch, dass sie über die Antworten im Bruchteil von Sekunden erstmal nachdenkt und nicht wie ich sofort losplappert (oh mann – das hat mich schon oft den Faden verlieren lassen und ich suche den immer noch).

(Anmerkung Irmgard: wo ich die Energie herhole? Ich habe gute Freunde hier gefunden. Ohne deren Unterstützung, Rückhalt, Ermunterung, gemeinsames Lachen und Arbeiten ginge es nicht. Gar nicht.)

Danke Irmgard für das tolle Gespräch.

 

Benjamin Meyer

Die andere Art eines Interviews:

Name: Benjamin Meyer

Am Dienstag den 13.11.12 fanden sich Bellis und Piratinchen67 in der Sportschule Lee ein, um Benny nun endlich seine Geheimnisse zu entlocken. Nach einer kurzen anfänglichen Zurückhaltung von Benny und Lockerung durch Piratinchen67 (nennt man das Aufklärung??), ging es dann flauschig zu.
[Piratinchen67]: Seit wann bist du Pirat und was waren deine Intentionen bzw. deine Ziele ?

[Benny]: Pirat bin ich seit Januar 2009. Es ging mir um die Freiheitsrechte. Etwas was mir sehr wichtig im Leben ist. Diese sah ich in meinem eigenen Leben beschnitten. Das darf nicht sein und dagegen kämpfe ich auch aktiv an.
(Anm. P.: na na na ihr wollt es aber wiedermal genau wissen. Dann fragt ihn selber :-p)

[Piratinchen67] Du bist ja jetzt zum stellvertretenden Vorsitzenden des Landesvorstandes der Piratenpartei Berlin gewählt worden. Welchen Problematiken standest du gegenüber?

[Benny]: (denke denke denke) ich war irritiert. Ja sehr irritiert. Plötzlich begrüßten mich Leute, die ich nicht kannte, die mir vorher höchstens mal ein Hallo zu warfen oder mich gar nicht beachteten. Leute die ich selber gar nicht kenne. Es ist schon sehr irritierend plötzlich „bekannt“ zu sein.
(Anm.P: hm ich kannte ihn vorher auch nicht, auf welchem Planeten hab ich bloß das ganze Jahr gelebt…tss)

[Benny]: die Vorstandsarbeit selber läuft jetzt fluffig so „nebenbei“. Am Anfang war das schon erstmal viel Neues was da auf mich zu kam, aber mit der Zeit hat sich das eingependelt.

[Piratinchen67]: Wie gehst du so mit dem Shitstorm im Allgemeinen um? Wie fühlst du dich dabei?

[Benny] (lächelt dabei): relaxt, nehms locker. Ich bevorzuge sogar negative Kritik, denn sie ist oftmals ehrlicher. (er lächelt immer noch)

[Bellis]:Wie kamst du zu diesem Sport und wie sieht deine Freizeit /Urlaub so aus? (jaaa auch sie hatte Fragen, cool und ich kann mich ausruhen).

[Benny]: Seit 2006 mach ich Krav Maga (Selbstverteidigung) und vorher auch schon anderen Kampfsport. Warum ich dazu kam? Ich dachte viel darüber nach, wie ich in Notfallsituationen reagieren kann. Wie kann ich mich und meine Familie beschützen. Nachdem ich im TV einen Beitrag sah und dann ein Seminar besuchte, entschied ich mich dafür und es lehrt mich entspannt zu bleiben.
Ganz privates ließ er sich dann auch noch entlocken. Er ist ledig, hatte mal einen Hund und möchte einmal gerne auf einer einsamen Insel seinen Urlaub verbringen (Klingt wie bei Herzblatt; ok ganz so hat er es nicht gesagt, aber .. wer will das nicht). Einfach mal nur so faulenzen am Strand und er würde sogar auf Fussball und Computer verzichten (aber nicht aufs Palm).
Welche Antwort uns noch sehr gefiel, dass er sich halb als Troll und halb als Flauscher fühlt. Er meint sogar, andere hätten behauptet, er hätte mal getrollt. Aber er sieht das etwas anders. Er ist eben von beidem etwas.

Fotofrage wurde kurz und schmerzlos beantwortet: Kein Ding und grinst dabei so sehr, dass die Ohren Besuch bekommen. Bellis legte dann auch gleich mal los.(Anm. B.: großer Spass bei solchen Motiven …grins.)

Unser Eindruck:
Benny ist ein erstmal zurückhaltender Mensch. Er ist ruhig aber bestimmt und strahlt eine vorsichtige und trotzdem aufmerksame Präsenz aus. Allerdings, tritt bei ihm der Wohlfühleffekt ein, dann wird er immer redefreudiger, locker bis fluffig und bekommt echt ein verschmitztes Lächeln. Auch beim Training machte er einen hochkonzentrierten Eindruck.

Danke Benny für das Gespräch.