Flyer der Piraten Charlottenburg-Wilmersdorf zur Mietenpolitik

Warum die PIRATEN keine Ein-Themen-Partei sind

oder
Die PIRATEN: Mehr als ein Thema

Im September 2011 zogen die PIRATEN erstmals in ein bundesdeutsches Landesparlament ein, das Berliner Abgeordnetenhaus. Im Mai 2012 saßen sie bereits in vier Landesparlamenten, Saarland, Schleswig-Holstein und NRW waren hinzugekommen.
In den Medien wurde zunächst gerätselt, wofür die PIRATEN stehen und was sie wollen, aber ein Blick ins Programm hätte da durchaus Abhilfe schaffen können. So hatten die PIRATEN in NRW bereits bei der Landtagswahl 2010 als erste ein Vollprogramm.
Die PIRATEN sind weder Protest- noch Ein-Themen-Partei. Sie sind die Antwort auf die digitale Revolution des 21. Jahrhunderts. Ebenso wie die industrielle Revolution alle Lebensbereiche erfasste, ist auch die digitale Revolution mehr als das Internet. Neben der informationellen Selbstbestimmung ist Transparenz eines der Kernthemen der PIRATEN. Transparenz ist ein Querschnittsthema, was eine monothematische Ausrichtung verhindert.

Netzwerte – Wertenetz
Netzwerte sind Datenschutz, Datensicherheit, digitaler Schutz öffentlicher und privater Räume. Das Wertenetz ist weitergespannt. Es umfasst Freiheit, Bürgerrechte, soziale Sicherheit und informationelle Selbstbestimmung.
Bei der Ausgestaltung eines neuen Freiheitsbegriffs geht es nicht nur um Netzwerte, sondern auch um die Verknüpfung mit dem Wertenetz. Im 21. Jahrhundert muss die Organisation gesellschaftlicher Wertschöpfung neu gedacht werden. Daher haben die PIRATEN in ihrem Wirtschaftsprogramm erklärt, dass Vollbeschäftigung nicht mehr möglich sein muss, aufgrund des technologischen Wandels, der effizienteres Produzieren ermöglicht.
Das von den PIRATEN beschlossene Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist eine Säule einer neuen sozial gerechteren freiheitlich selbstbestimmten Ordnung.

Transparenz
Transparenz ist keine Modevokabel sondern die Botschaft an den Wähler, selber zu entscheiden, welche Meinung er zu etwas hat, einschließlich möglicher Widersprüche, Fehler und Missverständnisse. Sie ist nicht beliebig, sondern zielgerichtet – über diese Ziele gilt es zu diskutieren, auf was soll sie sich richten und worauf nicht?
Transparenz ermöglicht eine themenzentrierte Sachdebatte und kann alle Komponenten zum Entscheidungsthema in der öffentlichen Kommunikation deutlich machen. Entscheidend sind die Über- und Durchschaubarkeit aller relevanten Positionen und Argumente, sowie des Verfahrens als auch die Entscheidungsresultate. Transparenz, Offenlegung ist kein Fetisch sondern ein „Gegengewicht“ – ein Ausbalancieren von Macht über das im Detail gestritten werden muss.
Die digitale Entwicklung schreitet mit Riesenschritten voran und daher braucht es mehr als eine(n) Netzbeauftragte(n) oder Netzpolitik. Nicht Politikangebote zusätzlich zum Netz, sondern die digitale Umgebung als integralen Bestandteil der heutigen Gesellschaft zu begreifen ist das Wesentliche.

Fließende Demokratie – Liquid Democracy
Im 21. Jahrhundert geht es nicht mehr darum, dass einzelne Parteien weiterhin Interessenvertreter bestimmter Schichten sind – die sogenannten Volksparteien vertreten nur noch einen kleinen Ausschnitt der Wähler -, sondern um gesellschaftliche Meinungsbildung und Informationsverarbeitung mit anderen Mitteln. Bei den PIRATEN sind Meinungsbildung und Entscheidungsfindung fließend, aber nicht beliebig.
Liquid Democracy ist eine netzwerkartige, hochflexible und mobile Organisationsart. Warum fließend und nicht flüssig? Unter dem Begriff Liquid (Flüssigkeit) fallen Substanzen wie z.B. Wasser oder Öl. Beide benötigen Leitungen um zu fließen, ansonsten gibt es ’stehende‘ Gewässer („still ruht der See“).
Liquid Democracy: https://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy

Neues politisches Betriebssystem
Legitimität demokratischer Systeme war immer an territorial gefasste und begrenzte Politikmodelle gebunden. Das galt nicht nur für die Überschaubarkeit von Entscheidungen sondern auch die konkreten Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger im Prozess der Willensbildung. Die vor über zwanzig Jahren begonnene digitale Revolution bewirkte das Aufkommen neuer Probleme und das Entstehen der Partei.

Demokratie braucht Bewegung, Anregung und Veränderung vielfältigster Art. Wie sich, ob überhaupt und wenn ja wie, Begriffe und Muster aus der digitalen in die ja auch noch vorhandene analoge Welt übertragen lassen, wird bei den PIRATEN weiterhin intensiv als politische Frage diskutiert, so z.B. das Spannungsverhältnis von Digitalität und Kapital beim Thema Urheberrecht.
Die Revitalisierung von Demokratie ist notwendig, dazu gehört das Ausloten von Handlungsspielräumen ebenso wie die digitale Kompetenz und Teilhabe sowie größere Transparenz durch Bürgerbeteiligung. Das Internet ist politsche Realität und somit Teil der Demokratie. Politik ist die Praxis eines politischen Gemeinwesens. Sie braucht ein neues Format, in dem man agieren kann.

Was ist BGE: http://wiki.piratenpartei.de/Bedingungsloses_Grundeinkommen
http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen
Hier noch Informationen zum Programm:
https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm

Cryptoparty

Wahlprogramm

Info-Stand

Am Samstag den 20.07.13 ab ca. 10:30 Uhr gibts zwei Info-Stände von uns in Charlottenburg-Wilmersdorf. Dort könnt ihr euch über uns informieren.

1. Cafe Z http://www.qype.com/place/151722-Cafe-Z-Berlin für ca. eine Stunde und danach dann

2. Infostand Ort Richard-Wagner-Platz ab ca. 11.45 Dauer ca 1 Stunde.

Info-Stand in der Wilmersdorfer Strasse

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Morgen, Dienstag den 2. Juli, ist der Verein Mehr Demokratie e.V. ab 10 Uhr in der Wilmersdorfer Straße mit einer Veranstaltung zum Thema „bundesweiter Volksentscheid“ – ein klassisches Piratenthema.

Siegfried Schlosser, Direktkandidat für Charlottenburg-Wilmersdorf wurde eingeladen und wird dort einen Info-Stand mit paar anderen Piraten bespaßen.

Notes from a resident: The Visit, National Security and Surveillance or: Nothing quiet on the Western Front

U.S. President Barack Obama came to Berlin for a one day „working vist“ as opposed to a „state visit“.
Residents who happen to live in the area he was visiting, like Charlottenburg Castle where he had dinner, had to accept a few inconveniences. Two days before the dinner on June 19th, 2013 official notices appeared in and around the appartment complexes of neighbouring streets. They were informing residents about elaborate security measures e.g. blocking streets for a day. Everybody knew. Even the supermarket at Lusienplatz, usually open until 10pm had to close at 5pm. All of this acceptable and transparent.

1984 or nothing quiet on the Western Front
About a week prior to the visit revelations occurred that U.S. Federal authorities, especially the NSA[1], is routinely monitoring telephone calls and data communication with the help of a program called PRISM.[2] This clearly sounded like right out of George Orwell’s[3] famous novel 1984 (Big brother is watching you). Obama’s comment: It is impossible to have 100 percent security and 100 percent privacy. That is correct but it would be desirable to be asked beforehand whether we would like to be bothered by such intrusive measures.

It should also be noted that the writer of this article was no more surprised by authorities spying on citizens than Captain Renault was about the news there was gambling in Casablanca.

SIGINT (Signals Intelligence)[4] activities, like the PRISM program, have been going on for a long time. Only technology has been changing and the reason for surveillance. In the 70s and 80s, satellites were monitoring earth to gather information on missile tests and other military movements. These satellites were mainly used to cover areas in the Soviet Union and China which aircraft equipped with the same technology could not reach. Nation states were spying on other nation states.

Today, computer programs are snooping data communications of every citizen and companies as well. In essence, after the end of the Cold War, intelligence went from military surveillance to general surveillance of society.

The attack on the Boston Marathon was not prevented even though there was ample information on the suspects given to the FBI. And there are more questions to be asked: Are there enough analysts to examine the data? Or will this only be done by a computer program?
These activities have proven one popular view wrong: That companies are more powerful and important than nation states. This is only the latest example of power of politicians over the biggest companies in the world. The NSA demanded that Verizon Communications provide three months worth of phone records of every American. The agency is also accused of demanding information from internet and credit card providers.

But it has yet to be proven if general sweeping of phone records is really a security measure or more a proof of duty of intelligence organisations.

Privacy matters
Some people may find it acceptable that there are legitimate security reasons for governments to monitor what is going on in cyberspace. But they may also feel somewhat uneasy about all there emails being liable for inspection by the U.S. or British governments.
Remember the movie „What Women Want“? It is a comedy about a chauvinistic ad agency exec who magically acquires the ability to hear what women are thinking. He puts this to especially good use with his new female superior whose job he was in line to get.
This exec had privileged access to information and thoughts without those women knowing it, i.e. they could not control which information they wanted him to have and what was supposed to be „off limits“ or „confidential“. But they, like all of us, have a right to a zone of privacy which extends beyond anything that might be deemed criminal. In other words: There should be no pre-emptive strike on privacy.

It is important to discuss where to draw the line in cyber monitoring. Is massive data-gathering already a sign of abusing privacy? Where is the trade-off between safety and convenience?

Freedom not Fear
In the joint press conference after their meeting, Chancellor Merkel made this remarkable statement: „The internet is unchartered territory for all of us.“ Her press secretary later rendered a more precise definition: LEGALLY unchartered territory. In the face of the Access Impediment Act, Trojans and detailed data retention it is an an act of hypocracy to complain about the NSA snooping on communication data of German citizens.

It is more like the arms race: There will always be new and better technologies for intrusion, surveillance or hacking. This can only be answered by more transparency.

Freedom, one of the values often mentioned by both the President and the Chancellor at the Brandenburg Gate is clearly coming in second place after national security. At least in the U.S. the internet is by no means unchartered territory. The U.S. government is defending its activities with the war on terror and the legal framework is the Patriot Act.[5] But this alone is not sufficient justification because the scale and scope of the surveillance is amazing.

Make no mistake, it is important to know about the data being extracted. Furthermore, who has access to it, for how long it is retained and the uses to which it is put.
Both the era of big data and the terrorist threat are here to stay. Yet we have to discuss if permanently intrusive monitoring is the correct answer to this threat. To retain public confidence surveillance of citizens should always be proportional exercise and subject to some effective checks. Better to discuss the ideals of the Pirate Party: Free knowledge, open society, common culture.

The „working visit“ presented a prime example: Residents were informed about complex security measures to be exercised for a limitted time. No problem. After that, everything turns back to normal. With these inconveniences the President may come back for a state visit as well.

Sources:
[1] http://en.wikipedia.org/wiki/NSA
[2] http://en.wikipedia.org/PRISM_(surveillance_program)
[3] http://en.wikipedia.org/wiki/George_Orwell
[4] http://en.wikipedia.org/wiki/SIGINT
[5] http://en.wikipedia.org/Patriot_Act

Aus der Sicht einer Anwohnerin: Der Besuch, die Sicherheit und das Abhören oder: Im Westen nichts Neues

U.S. Präsident Barack Obama war für etwas mehr als einen Tag zu einem Arbeitsbesuch in Berlin.
Dies war für die Anwohner in der Nähe z.B. des Schloß‘ Charlottenburg mit erheblichen Unannehmlichkeiten verbunden. Bereits zwei Tage vor dem Abendessen im Schloß, am 19.06.13, gab es einen Aushang im Hausflur der auf die besonderen Sicherheitsvorkehrungen hinwies. Jeder wußte also Bescheid. Hinzugefügt sei noch, dass der Supermarkt am Luisenplatz bereits um 17.00 Uhr schließen mußte. So weit so verständlich und transparent.

1984 oder im Westen nichts Neues
Einige Tage vor diesem Besuch war ein gigantisches Späh-und Lauschprogramm namens PRISM [1] bekannt geworden. Die Vorgehensweise erinnert an George Orwells bekannte Geschichte 1984 [2] (Stichwort: Big Brother is watching you). Bereits im Vorfeld wurde der Vorgang von Präsident Obama mit den Worten kommentiert: Man könne nicht 100% Sicherheit und 100% Privatsphäre haben. Nein, aber man möchte vielleicht vorher gefragt werden, ob man denn überhaupt auf diese Weise geschützt werden möchte..
Natürlich ist das Vorgehen nicht vergleichbar mit dem eines Überwachungsstaates. Allein der Name des Gerichts, welches die Erlaubnis zum Abhören erteilt, erinnert aber doch sehr stark an Orwell: „Federal Intelligence Surveillance Court“.
An dieser Stelle soll nicht verschwiegen werden, dass die Autorin dieser Zeilen über die Existenz des Programms mindestens so erstaunt war wie Kapitän Renault über die Tatsache, dass es Glücksspiel in Casablanca gab.

SIGINT (Signals Intelligence) [3] Aktivitäten – zu denen auch dieses Programm gehört – existieren schon ziemlich lange. So gab es in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts Satelliten, die die Erde überwachten um z.B. Informationen über sowj. Raketentests zu sammeln. Diese Satelliten trugen im wesentlichen dazu bei, Gebiete in der Sowjetunion und China abzudecken, die für mit derselben Technologie ausgestattete tieffliegende Flugzeuge nicht erreichbar sind.
Es funktioniert ungefähr so: Es werden Rohdaten von den einen Experten gesammelt, und ganz andere Experten interpretieren diese dann und machen daraus ein Produkt z.B. das NIE (National Intelligence Estimate) [4] die nationale Geheimdiensteinschätzung. Sie wird dem Präsidenten vorgelegt und bietet ihm in Kurzform eine Lageanalyse. Interessenkollisionen unterschiedlicher Dienste nicht ausgeschlossen.

Am Prinzip der Informationssammlung hat sich nichts geändert, nur die Technologie ist eine andere, ebenso wie der Gegenstand der Überwachung. Während zu Zeiten der Systemkonfrontation die Staaten – vor allem die U.S.A. und die Sowjetunion – überwiegend die Rüstung des Gegeners ausspähten, erstreckt sich die Überwachung heute sowohl auf Normalbürger wie auch Wirtschaftsunternehmen, wie nicht zuletzt die bekannt gewordenen Aktivitäten des britischen Geheimdienst nahelegen. Alles mit Hilfe des Internets und dem Argument, dies diene dem Kampf gegen den Terrorismus.
Es ist allerdings nicht geklärt, ob massenhaftes Abgreifen von Nutzerdaten tatsächlich mehr Sicherheit bedeutet. Das Attentat auf den Marathon in Boston wurde trotz diverser Hinweise ans FBI nicht verhindert. Es stellen sich auch noch andere Fragen: Gibt es eigentlich genügend Auswerter dieser massenhaft erhobenen Daten? Oder wird dies überwiegend Computerprogrammen überlassen? Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass anlasslose massenweise Datensammelei nicht der Sicherheit dient sondern allenfalls dem Nachweis der Daseinberechtigung von Geheimdiensten.
Eine Behauptung allerdings wird durch diesen Vorgang eindrucksvoll widerlegt: Weltkonzerne sind nicht unbedingt mächtiger als Staaten. Wenn die NSA [5] z.B. von der Fa. Verizon die Herausgabe von Telefonverbindungsdaten ihrer Kunden über einen Zeitraum von drei Monaten verlangen kann und auch bekommt, ebenso wie Zugriff auf Abrechnungen von Kredikartenunternehmen und Zugriff auf Server von Internetanbietern, dann sind die Machtverhältnisse doch sehr eindeutig geklärt.

Freiheit statt Angst
In der anschließenden Pressekonferenz nach ihrem Gespräch mit Präsident Obama machte die Kanzlerin u.a. folgende Aussage:“Für uns alle ist das Internet Neuland.“ Ihr Pressesprecher konkretisierte das dann zwar später dahingehend dass „rechtspolitisches Neuland“ gemeint sei, aber angesichts von Bestandsdatenauskunft, Netzspereren, Staatstrojanern und Vorratsdatenspeicherung ist es ziemlich heuchlerisch die Ausspähung der Bürger durch die NSA oder den britischen Geheimdienst zu beklagen.
Es ist aber auch illusorisch anzunehmen, die Bundesregierung könne irgend etwas tun um die Bürger vor dieser Art des Ausforschens zu schützen. Die Bemerkung Merkels deutet daraufhin, dass sie das digitale Zeitalter nicht wirklich verstanden hat.

Der Vorgang ähnelt dem Wettrüsten: Es werden einfach immer neuere und bessere „Umgehungstechnologien“ oder Hackmöglichkeiten entwickelt. Dem lässt sich nur durch mehr Transparenz beikommen, was das massenweise Sammeln von Daten uninteressant macht.

In einer freiheitlichen Gesellschaft, deren Werte Obama und Merkel beide in ihren Reden vorm Brandenburger Tor betonten, sollte es mehr als „Verhältnismäßigkeit“ im Bereich der nationalen Sicherheit geben. Zumindest in den U.S.A. ist das Internet kein rechtspolitisches Neuland. Der Kongress ist einbezogen, das Gesetz ist der „Patriot Act“. Es entsteht aber der Eindruck, dass die rechtspolitischen Vorschriften bloße Formeln sind und von Parlamentariern nicht grundsätzlich hinterfragt werden. Es genügt offenbar nicht, Gesetze zu erlassen, wenn gewählte Abgeordnete nicht eine grunsätzlich aufmerksame Haltung gegenüber diesen Sicherheits- bzw. Überwachungtsgesetzen einnehmen.

Die Notwendigkeit der Terror-Abwehr ist kein ausreichender Grund für derart einschneidende Überwachungsmethoden. Angensichts des Umfangs und der Reichweite der Datenschnüffelei ist es nicht nur legitim nach der Art der gewonnenen Daten zu fragen; ebenso wichtig ist es zu wissen, wer Zugriff auf diese Daten hat und wie lange sie gespeichert werden.
Die terroristische Bedrohung wie auch die Entstehung großer Datenströme sind beides Begleitumstände unserer Zeit. Um das Vertrauen der Bürger (wieder) zu erlangen bedarf es transparenter Mechanismend der Exekutive. In den Worten der Piratenpartie: Gläsener Staat statt gläserner Bürger.

Der Präsidentbesuch bot das beste Beispiel: Die Anwohner werden über umfassende Sicherheitsmaßnahmen über einen eng begrenzten Zeitraum informiert. Kein Problem. Danach kehrt wieder Normalität ein. Zu diesen Bedingungen kann der Präsident gerne noch einen Staatsbesuch absolvieren.

Quellen
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/PRISM_(%C3%9Cberwachungsprogramm)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Signals_Intelligence
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/National_Intelligence_Estimate
[5] http://de.wikipedia.org/wiki/National_Security_Agency

Blogpost zum Thema Oeynhausen

Blog von Sigi:

„Der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die GRÜNEN in Charlottenburg-Wilmersdorf hat
in seiner Sitzung am 12. Juni 2013 beschlossen:“

Der Kreisvorstand begrüßt die Initiative der Grünen-Fraktionsspitze in der BVV, die darauf zielt, über die Sommerpause bezüglich der Kleingartenkolonie Oeynhausen keine Fakten zu schaffen, sondern zur Zukunft der Kolonie mit dem zuständigen Stadtrat und dem Zählgemeinschaftspartner SPD nach der Sommerpause erneut das Gespräch zu suchen.

Die grüne Fraktion hat sich in Sachen Oeynhausen wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Der Druck durch den Stadtrat Marc Schulte wahr wohl sehr groß, so dass man angesichts eines angeblichen Kostenrisikos von wahlweise 1,4, 25 oder gar 50 Millionen Euro den Schwanz eingekniffen und grüne Positionen einfach mal so geopfert hat.

Es scheint so, als würde bei den hiesigen Grünen langsam die Einsicht einkehren, dass das Verhalten der Mehrheit der grünen BVV-Fraktion mit grüner Politik nicht mehr viel (um nicht zu sagen: gar nichts mehr) zu tun hat. Die gründliche Lobby-Arbeit der Kleingärtner aus der Kolonie Oeynhausen und unser Pressing haben wohl gewirkt. Auch darf man nicht vergessen, wer im Kreisvorstand sitzt…

http://sigiberlin.de/archives/510

Unser Direktkandidat „zum Anfassen“

Siegfried Schlosser, der Kandidat der Piratenpartei im Wahlkreis 80 – Charlottenburg-Wilmersdorf – ist am Mittwoch, den 26.06.2013, ab 19:30 Uhr im Saray, Uhlandstr. 142, in Wilmersdorf anzutreffen. Er steht für alle Interessierten zur Verfügung und wird das Programm der Piratenpartei und seine persönlichen Positionen gerne erläutern.

Das Saray ist ein persisches Restaurant mit leckeren Speisen. Bei schönem Wetter sitzt man draußen vor der Tür.